NEU ! Jedes der gelisteten Seminare kann als EINZEL-Seminar mit individueller Terminabstimmung zwischen Ihnen und uns durchgeführt werden (nur in Tübingen). Ihre Vorteile: 100%-ige Durchführungsgarantie + individuelles, intensives Eingehen auf Ihre Belange ( = Einzel-Coaching- / Einzel-Beratungs-Charakter )

Spezial - Seminare für Finanz- und Rechnungswesen:

Anbieter von Seminaren / Weiterbildungen für Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen gibt es viele.

Nennen Sie es Crashkurs, Schulung, Seminar, Fortbildung, Weiterbildung oder Workshop im Finanz- und Rechnungswesen - anhand praktischer Fallstudien werden Ihnen mannigfache Praxishilfen für die tägliche Arbeit im Sektor Finanzwesen / Rechnungswesen kompakt vermittelt.

Mehr als 25 Jahre erfolgreiche selbständige Durchführung von Beratungs- und Schulungsprojekten sollen der Beweis für Sie sein, Ihren Weg zusammen mit meinen Mitarbeitern und mir zu gehen. Darüber hinaus wird seit vielen Jahren mit bekannten externen Seminaranbietern kooperiert. Referenzen dazu finden Sie unter dieser Rubrik auf dieser Homepage.


Damit Sie sich gezielt informieren können
:


Ihr konkreter Nutzen


Mit dem Angebot an Spezial - Seminaren für den Bereich Finanz- und Rechnungswesen werden Sie, egal ob Neueinsteiger(in), fachfremde(r) Abteilungsverantwortliche(r) oder Fortgeschrittener - mittels aus der Praxis stammender Fallstudien - dazu gehöriger Lösungen und minimalstem Zeitaufwand optimal in die Materie eingeführt.

Meine langjährige Beratungs- und Referentenpraxis auf dem Sektor Finanzen stand bei der Entwicklung der Übungen und Seminarunterlagen Pate.

Nun brauchen Sie nicht mehr als Ihre eigene Motivation, um loszulegen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und praktische Umsetzungserfolge.

Ihr Hans-Peter Stiemer



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Haben Sie Rückfragen, Anregungen ...

           -   dann sprechen oder schreiben Sie mich bitte gerne an:

FON +49 7071 49270 ; FAX +49 7071 49524 ;  mgr@stiemer.com   

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    • Folgende Spezial - Seminare für Finanz- und Rechnungswesen sind derzeit als offenes Seminar
      oder als Einzel-Seminar buchbar:



      Seminar Finanz- und Rechnungswesen für Führungskräfte
      Besonders geeignet für Quereinsteiger bzw. Nichtfachleute aus dem "Führungsumfeld", d.h. für Mitarbeiter, die bereits Führungsverantwortung in anderen - nicht dem Finanz- und Rechnungswesenressort - wahrnehmen. Mittels bewährter praktischer Fallstudien werden Sie in die Lage versetzt, wichtige betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu durchschauen und die Erkenntnisse qualifiziert in Ihre künftig anstehenden Entscheidungen mit einzubauen. Im Nachgang zum Seminar erhalten Sie wertvolle Excel-Anwendungen, mit denen Sie zuverlässig das Gelernte unmittelbar am Arbeitsplatz umsetzen. Inhaltlich werden Sie ausführlich mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nebst aller wichtigen Begriffe und Instrumente (Liquidität, Cash Flow, EBIT, Return on Investment, KPI - Key Performance Indicators ... ) vertraut gemacht. Danach erfolgt eine "lebendige" Überleitung zur Kostenrechnung und Kalkulation. Das alles übergreifende Controlling wird Ihnen in Form einer integrierten Unternehmensplanung mit Berichtswesen / Reporting anschaulich vorgestellt.
      Zielgruppe: Neueinsteiger / Quereinsteiger (Führungskräfte, Verantwortliche) - ohne Fachausbildung im Finanz- und Rechnungswesen.
      Buchungsmöglichkeiten: als offenes Seminar (viele bundesweite Orte und Termine), als Einzelseminar mit Coaching- oder Beratungscharakter, als Inhouse-Seminar.

      Seminar Betriebswirtschaftliche Auswertung im Kleinbetrieb
      Die monatliche BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) auch KER (= Kurzfristige Erfolgsrechnung) ist ein sehr einfaches und nützliches Instrument zur Steuerung des Unternehmens. Nachteilig ist, dass sie lediglich eine vergangenheitsorientierte Betrachtung zulässt, da zukunftsorientierte Planwerte nicht enthalten sind. Im Nachgang zum Seminar erhalten Sie wertvolle Excel-Anwendungen, mit denen Sie zuverlässig das Gelernte unmittelbar am Arbeitsplatz umsetzen. Inhaltlich werden Sie mittels einer praktischen BWA-Fallstudie sensibilisiert, die Daten zu erkennen, die lohnend sind, mittels spezieller Kennzahlen ausgewertet zu werden. Damit sind Sie in der Lage, die monatlich fortschreitende Entwicklung der Liquidität und Rentabilität kritisch im Auge zu behalten. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Hinweise, wie Sie sich ein einfaches, kennzahlengestütztes Berichtswesen aufbauen und die BWA zu einer Profitcenter- und Kostenstellenrechnung weiterentwickeln.
      Zielgruppe: Inhaber - Unternehmer - Geschäftsführer und Führungskräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU), Verantwortliche öffentlicher Unternehmen und Verwaltungen.
      Buchungsmöglichkeiten: als offenes Seminar (viele bundesweite Orte und Termine), als Einzelseminar mit Coaching- oder Beratungscharakter, als Inhouse-Seminar.

      Seminar Bilanz und Jahresabschluss auswerten
      Spezialseminar zur Analyse der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) mittels eines professionellen Kennzahlensystems (Key Performance Indicators). Anhand aus der Praxis entwickelter Fallstudien erarbeiten Sie sich kompakt alles Notwendige. Damit verbessern Sie u.a. Ihr Rating bei Bankengesprächen. Sie decken gezielt
      mit Hilfe von Kennzahlen Schwachstellen der Liquidität und Rentabilität / Wirtschaftlichkeit auf. So sind Sie in der Lage, kompetent die Vermögensstruktur und Kapitalstruktur des zu untersuchenden Unternehmens zu bewerten. Eigenkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität, Return on Investment, ROCE, EBIT, Cash Flow ...
      - alles haben Sie auswertungstechnisch künftig im Griff. Im Nachgang zum Seminar erhalten Sie wertvolle Excel-Anwendungen, mit denen Sie zuverlässig das Gelernte unmittelbar am Arbeitsplatz umsetzen.
      Zielgruppe: Mitarbeiter aus Buchhaltung, Mahnwesen, Einkauf / Vertrieb - die Jahresabschlüsse von Lieferanten / Kunden auswerten müssen, Betriebsräte / Wirtschaftsausschuss, Aufsichtsräte, Politiker, Mitarbeiter von Banken die eine Prüfung der Kreditwürdigkeit nach dem Kreditwesengesetz vornehmen müssen.
      Buchungsmöglichkeiten: als offenes Seminar (viele bundesweite Orte und Termine), als Einzelseminar mit Coaching- oder Beratungscharakter, als Inhouse-Seminar.


Kleine Wissenssammlung zum Thema Finanz- und Rechnungswesen:

Kennen Sie die wichtigsten Funktionsmechanismen zwischen Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Kostenrechnung (KoRe)?

Es eröffnet sich Ihnen eine breite Palette an professionellen Auswertungs- und Steuerungsmöglichkeiten. Dazu gehört u. a. eine detaillierte Analyse der Kosten. Ziel ist dabei die Aufdeckung von Schwachstellen. Erst durch diese Analyse ist dann die Einleitung entsprechender Gegensteuerungsmaßnahmen möglich. Führen Sie dies in kurzen periodischen Abständen während des Geschäftsjahres durch, um zu gewährleisten, dass Sie die Kosten im Jahresverlauf im Griff behalten.

Angesprochen sind Mitarbeiter aus Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie Personen mit Ergebnis- und/oder Kostenverantwortung der verschiedenen Funktionsbereiche eines Unternehmens.

Da Jahresabschlüsse und damit auch die GuV nach wie vor auf der Grundlage unterschiedlicher nationaler Steuervorschriften zu erstellen sind, werden die Beispiele dieser Methode schwerpunktmäßig an die deutschen HGB- / BilMoG-Richtlinien angelehnt. Ein Minimum an Vorkenntnissen in der Buchhaltung ist von Vorteil (etwa zu wissen: Was ist ein Kontenplan? Was sind Kontenklassen? Was sind Kostenstellen?). Den Buchhaltungskonten liegt die Einteilungslogik des weitverbreiteten Sachkontenrahmenplans 03 (SKR 03) zugrunde. Im Folgenden analysieren Sie die Kosten mithilfe der GuV und KoRe auf Schwachstellen.

Ablauf:
In der Praxis haben sich folgende Schritte bewährt, um zügig zu aussagefähigen Auswertungen zu gelangen:
Zunächst bereiten Sie die GuV für die Kostenauswertung vor. Anschließend erweitern Sie die Buchhaltung zu einer Kostenrechnung, indem Kosten und Erlöse Kostenstellen bzw. Profitcentern zugeordnet werden. Danach werten Sie die Ergebnisse so aus, dass Sie Aussagen über die Kostenstruktur treffen können. Abschließend geht es noch darum, etwaige Probleme bei der Umsetzung zu beheben.

Vorab ein paar wichtige Begrifflichkeiten und Einteilungen der GuV im Überblick:
GuV: - linke Seite = Soll = Aufwendungen einer Abrechnungsperiode ; rechte Seite = Haben = Erträge einer Abrechnungsperiode ; Gewinn = Erträge > Aufwendungen ; Verlust = Aufwendungen > Erträge.

Kosten und Erlöse den Kostenstellen bzw. Profitcentern zuordnen. Ein Betriebsergebnis (= operatives Ergebnis) zeigt im Gegensatz zur GuV unverblümt, wie ‚gesund‘ oder ‚krank‘ ein Unternehmen von seinem Geschäftszweck her aufgestellt ist. Der Aufwand, die Hintergründe für die jeweilige Kostenverursachung in einzelnen Betriebsteilen nachträglich herauszufinden, ist mit den Mitteln der Buchhaltung allerdings sehr hoch. Sie müssen zeitintensive Recherchen vornehmen und evtl. verschiedene Mitarbeiter der Kosten verursachenden Abteilung ansprechen usw. Dies trifft besonders dann zu, wenn in den einzelnen Rechnungen der jeweilige Grund für die Kostenverursachung nicht detailliert mit aufgeführt wurde. Die Möglichkeit, zusätzlich mit Kostenstellenangaben in der Buchhaltung zu buchen, schafft dagegen viel mehr Transparenz, d. h.: Erst eine um eine Kostenrechnung erweiterte Buchhaltung, die eine Einrichtung von Kostenstellen erlaubt, beseitigt dieses Manko.

Ziele und Erfolgskriterien dieses Schritts:
Mit der Aufspaltung der GuV in ein operatives (Betriebsergebnis) und nicht operatives Ergebnis (Neutrales Ergebnis) haben Sie erfolgreich den ersten Schritt getan. Sie haben die Kostenkonten klar identifiziert und können sich nun sinnvoll an die weitere Auswertung der Kosten heranwagen.

Per Definition ist eine Kostenstelle (nachfolgend mit KSt abgekürzt) der Ort, an dem Kosten verursacht wurden. Ein Profitcenter (nachfolgend mit PC abgekürzt) ist der Ort, an dem sowohl Erlöse als auch Kosten verursacht wurden. Ein PC ist entgegen einer KSt also in der Lage, den Verlust- bzw. Gewinnbeitrag eines Betriebsteils am Unternehmensgesamtergebnis explizit darzustellen.

Unterteilen Sie die Kostenarten der Buchhaltung daher vorab in Einzel- und Gemeinkosten. Einzelkosten sind Kosten, die Sie einem Kostenträger – also dem jeweiligen Kalkulationsobjekt – oder einer Kostenstelle ohne Verteilungsprobleme zu 100 Prozent zuordnen können. Gemeinkosten fallen dagegen kostenträger- oder kostenstellenübergreifend an. Für die Verteilung der Gemeinkosten legen Sie (abteilungsübergreifende) Verteilerschlüsselgrößen (z. B. nach Grundfläche, Rauminhalt, Anzahl der Mitarbeiter, Arbeitsstunden ... ) fest, nach denen dann die Zuordnung erfolgt. Zur Verteilung derselben wird in größeren Organisationen im Rahmen der Kostenstellenrechnung in der Regel ein Betriebsabrechnungsbogen (BAB) genutzt.

Profitcenter- und Kostenstellenrechnung argumentativ befürworten:
Eine Kosten- und Spartenergebnisrechnung bietet über die GuV-Auswertungen hinaus hoch detaillierte Möglichkeiten, mehr Transparenz in die betriebsinternen Abläufe zu bringen: Bessere Kosten- und Wirtschaftlichkeitskontrolle, Aufdeckung betrieblicher Schwachstellen, Gewinnung von Unterlagen für zukunftsorientierte Entscheidungen, Verteilung der auf den einzelnen Kostenträger nicht direkt zurechenbaren Gemeinkosten und Ausweis des Ergebnisbeitrages der einzelnen Sparten am Gesamtergebnis.

Zur Praxis:
Nutzen Sie eine schematische Darstellung der bisherigen Werte – dies ist gerade für die Präsentation in Führungsgremien extrem nützlich. Diese Sparten-Betriebsergebnis-Rechnung bauen Sie Stück für Stück auf; beginnen Sie mit der Basis, also den PC samt KSt. Unter Controlling-Gesichtspunkten kann es sinnvoll sein, Kennzahlen (KPI) einzusetzen. Ordnen Sie z. B. den einzelnen Fertigungs-Kostenstellen die Mitarbeiterzahlen und die geleisteten produktiven Arbeitsstunden zu, können Sie solche Kennzahlen bilden, beispielsweise Personalkosten pro Mitarbeiter, Personalkosten pro Stunde etc. Vergleicht man diese, sind Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Kostenstelle möglich. Auch die Auswertung der Reparaturkosten der einzelnen Kostenstellen ist sehr sinnvoll. Fallen z. B. bei einzelnen Maschinen innerhalb einer Kostenstelle wiederholt hohe Reparaturkosten an, müssen Sie sich die Frage stellen, ob Reparaturen weiterhin sinnvoll erscheinen oder ein Wechsel der Maschinen sinnvoller ist. Die Kostenrechnung ist entgegen der Buchhaltung idealerweise in der Lage, solche Fälle schnell und eindeutig zu identifizieren.

Ziele und Erfolgskriterien dieses Schritts:
Damit sind Sie in der Lage, ähnliche Auswertungen erfolgreich alleine durchzuführen – allerdings sollten Sie natürlich deutlich mehr Zeit einplanen, denn weder werden Sie mit drei PC auskommen, noch eine derart simple Endbewertung erreichen. Speziell die Analyse der Sparten mit Verlusten sollten Sie nicht übereilen. Bilden Sie weitere Kennzahlen, um die einzelnen Kosten von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Problembehebung:
Ich weiß nicht, welchen Kostenstellen ich die Kosten zuordnen soll. Kostenbestandteile einzelner Betriebsteile kann man in der Buchhaltung nur nachvollziehen, wenn auf der jeweiligen Rechnung entsprechende Angaben über den Kostenverursacher und seinen Ort (Kostenstelle) vermerkt sind. Dies ist sehr wesentlich, d. h., es sollte schon vor der Auftragsvergabe an externe Dritte zwingend darauf geachtet werden, dass diese den verursachenden Betriebsteil und Auftragserteilungsgrund mit auf der Rechnung angeben. Indem Sie die Angaben auf den gesammelten Rechnungen vergleichen, ergeben sich sinnvolle Kostenstellen.

Es ist sehr sinnvoll, die Entwicklung über mehrere Jahre zu verfolgen. Bislang wurde mit Ist-Zahlen gearbeitet. Mit Einführung der Kostenrechnung mit Kostenstellen kann es parallel sinnvoll sein, auch eine Budgetierung / Planung einzurichten – also den Ist-Erlösen und Ist-Kostenwerten der Buchhaltung periodisch jeweils Planwerte gegenüberzustellen. Dabei ergeben sich Abweichungen, die Sie analysieren können. Die Abweichungsanalyse bildet die Grundlage für die Einleitung etwaiger Gegensteuerungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen verfolgen im Jahresverlauf das Ziel, die Planzahlen bzw. die Zielsetzung zu erreichen. Damit ist ein weiteres Instrument gegeben, die Kosten im Jahresverlauf im Griff zu behalten.

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